Abschlussfahrt nach Auschwitz

Email aus Polen Krakau,

2. April 2008

Alle Erwartungen und Vorstellungen wurden verändert: Auschwitz (Stammlager) und Birkenau (Vernichtungslager) haben uns heute - trotz aller Vorkenntnisse - überrascht. Das trübe Nieselwetter erleichterte es, uns vorzustellen, welche Gräuel hier verbrochen wurden. Betroffen und traurig waren wir. Daniela (Gymnasium), Adin (RS) und Robin (GHS) legten für uns und alle Lindlarer Schülerinnen und Schüler am Denkmal in Birkenau Blumen nieder. An der Todeswand in Auschwitz zündeten wir unsere Kerzen an. Morgen erwarten wir hier in Krakau den Zeitzeugen Tadeusz Sobolewicz zum Gespräch. Er überlebte 6 Konzentrationslager und schilderte in seinem Buch "Aus der Hölle zurück" den "Alltag" zwischen Leben und Tod. Wir wünschen all unseren Mitschülern, dass sie einmal in ihrem Leben die Gelegenheit haben, Auschwitz zu erfahren. Die Krakauer 10er aus Lindlar

EL-DE-Haus Köln

„Dass es so etwas auch in unserer Nähe gab!“ Diesen Ausspruch hörten wir dreimal: Bei der Besichtigung des ehemaligen Kriegsgefangenenlagers „Hoffnungsthal“ in der Wahner Heide, in der ehemaligen Rösrather Luftschutzanlage und in der Gedenkstätte des NS-Dokumentationszentrums in der ehemaligen Gestapozentrale in Köln

Programmpunkte der „daheim gebliebenen“ Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen.